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Goji - Lycium barbarum


Die chinesische Wolfsbeere


Goji Beeren haben einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen, die in ihrer Kombination einzigartig sind. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen wirken sie vorzeitigem Altern entgegen, stärken die Leberfunktion und senken den Cholesterinspiegel.



Die Herkunft der Gojibeere


Goji ist im Nordwesten Chinas beheimatet und wächst dort auf nährstoffreicher Lehmerde. Die Sträucher werden in großen Plantagen angebaut, da die Chinesen bereits seit 3000 Jahren das Potential der Pflanze kennen.
Mittlerweile hat sich Goji über Asien bis nach Europa verbreitet und ist bei uns eingebürgert. Der Name Lycium leitet sich vom griechischen Wort für Wolf oder Wolfszahn ab, daher die deutsche Bezeichnung Wolfsbeere.

Ernte und Verarbeitung


Zur Ernte der Goji Beeren zieht man sich am Besten ein paar dicke Lederhandschuhe an und streift die Goji Beeren in Richtung der Zweigspitzte ab. Auf einem Tuch ausgebreitet können sie in der Sonne getrocknet werden. Dies dauert etwa 2-3 Wochen. Da das Wetter bei uns zu unbeständig ist, kann man sie genauso gut in Darröfen trocknen. Alternativ kann man die Früchte der Gojibeere auch einfrieren oder einkochen. Auch ist es möglich Saft aus den Beeren zu pressen und diesen in sterilisierte Flaschen einzukochen. So kann man sich einen eigenen Vorrat für den Winter anlegen.

botanisch: Lycium barbarum


Die Goji Beere gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae) und ist dementsprechend auch sehr nährstoffhungrig. Andere bekannte Vertreter dieser Familie sind unter anderem Chilis, Paprika und Tomaten.